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VR-Maschinensicherheit

Das Modul Maschinensicherheit vermittelt zentrale Inhalte zur sicheren Bedienung, Wartung und Beurteilung von Maschinen und Anlagen im industriellen Alltag.
Es richtet sich an Maschinenbediener:innen, Instandhalter:innen und Fachkräfte, die täglich mit technischen Anlagen arbeiten – unabhängig von Branche oder Vorerfahrung.

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Arbeitssicherheits VR-Training –

Maschinensicherheit und Gefährdungsbeurteilung

Zielgruppe

 

  • Mitarbeitende in Produktion, Instandhaltung und technischen Bereichen

  • Maschinenbediener:innen und Anlagenführer:innen

  • Sicherheitsbeauftragte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit

  • Betriebsleiter:innen und technische Führungskräfte

  • Neue Mitarbeitende mit Schulungsbedarf im Bereich Maschinensicherheit und Gefährdungsbeurteilung

 

Lernziele

 

 

Nach Abschluss des Moduls sind die Teilnehmenden in der Lage:

  • Typische Gefährdungen an Maschinen und technischen Anlagen zu erkennen

  • Elektrische, mechanische und akustische Risiken korrekt einzuschätzen

  • Sicherheitseinrichtungen und Schutzmaßnahmen im Arbeitsalltag richtig anzuwenden

  • Gefährdungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung (GBU) systematisch zu identifizieren

  • Unsichere Zustände frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren

  • Sicherheitsrelevante Kennzeichnungen und Prüfhinweise korrekt zu interpretieren

  • Durch praxisnahe VR-Simulationen sicherheitsbewusst und verantwortungsvoll zu handeln

Lernform

 

  • Virtuelles, interaktives 3D-Training (VR)

  • Kombination aus Erklärvideo, Simulation und praxisnahen Aufgaben

  • Realitätsnahe Szenarien aus industriellen Arbeitsumgebungen

  • Eigenständige Interaktion mit Maschinen, Sicherheitseinrichtungen und Gefahrenquellen

  • Didaktisches Prinzip: Erkennen – Bewerten – Handeln

Modulstruktur und Ablauf

Zone 1: Einführung in die Maschinensicherheit

  • Allgemeine Einführung in sichere Maschinenbedienung

  • Bedeutung von Sicherheitskultur und Eigenverantwortung

  • Überblick über rechtliche Grundlagen und Betreiberpflichten

  • Sensibilisierung für typische Gefährdungen im industriellen Umfeld

 

Zone 2: Elektrische Gefährdungen

  • Manipulation an Schaltschränken erkennen

  • Abgelaufene Prüfplaketten identifizieren

  • Beschädigte Kabel und Leitungen beurteilen

  • Unsachgemäße elektrische Installationen erkennen

  • Bewertung elektrischer Gefahrenquellen im Arbeitsalltag

Zone 3: Mechanische Gefährdungen

  • Fehlende Schutzzaunsysteme erkennen

  • Fehlende oder beschädigte Sicherheitskennzeichnungen identifizieren

  • Ungesicherte Lasten und Gefahrenbereiche beurteilen

  • Risiken durch bewegte Maschinenteile einschätzen

  • Schutzmaßnahmen gegen Quetsch-, Scher- und Einzugsstellen anwenden

Zone 4: Akustische Gefährdungen

  • Lärmintensive Arbeitsbereiche erkennen

  • Fehlende oder unzureichende Schallschutzmaßnahmen beurteilen

  • Gesundheitsrisiken durch dauerhafte Lärmbelastung verstehen

  • Geeignete Schutzmaßnahmen und Dämmkonzepte anwenden

  • Persönliche Schutzausrüstung im Lärmbereich korrekt nutzen

CE-Konformität und Maschinenverordnung

  • Bedeutung der CE-Kennzeichnung für Maschinen und Anlagen

  • Verantwortlichkeiten von Herstellern, Betreibern und Integratoren

  • Grundlagen der Maschinenrichtlinie bzw. Maschinenverordnung

  • Erforderliche technische Dokumentationen und Konformitätsbewertung

Prüfung von Sicherheitseinrichtungen

  • Regelmäßige Kontrolle von Not-Halt-Systemen, Lichtschranken und Verriegelungen

  • Anforderungen gemäß Betriebssicherheitsverordnung

  • Dokumentation und Prüffristen sicherheitsrelevanter Einrichtungen

  • Beispiele typischer Mängel und deren Auswirkungen

Didaktisches Konzept

 

  • Praxisorientiertes Lernen durch immersive und realitätsnahe VR-Simulationen

  • Schrittweise Aktivierung der Aufgaben mit direktem Feedback

  • Förderung von Gefahrenbewusstsein und sicherheitsorientiertem Verhalten

  • Kombination aus Instruktion, praktischer Anwendung und Reflexion

  • Positive Verstärkung („Gut gemacht“-Hinweise) nach erfolgreicher Bearbeitung einzelner Aufgaben

  • Nachhaltiger Wissenstransfer durch aktive Handlungssimulation

Sicherheits- und Qualitätsstandards

 

 

Die Inhalte basieren auf geltenden HSE-, DGUV- und Maschinenrichtlinien, insbesondere:

  • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

  • Maschinenrichtlinie 2006/42/EG bzw. Maschinenverordnung (EU) 2023/1230

  • DGUV Regel 100-001 („Grundsätze der Prävention“)

  • DGUV Information 209-015 („Sicherheit beim Betrieb von Maschinen“)

  • EN ISO 12100 (Risikobeurteilung und Risikominderung)

  • EN ISO 13849 (Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen)

Zusätzlich:

  • Konformität mit betrieblichen Sicherheitsrichtlinien

  • Fachliche Prüfung und regelmäßige Aktualisierung der Inhalte durch HSE- und Sicherheitsexperten

  • Orientierung an aktuellen technischen und regulatorischen Standards

Lernorganisation

 

  • Dauer pro Zone: ca. 5–8 Minuten

  • Gesamtdauer des Moduls: ca. 40–50 Minuten

  • Durchführung einzeln oder in Schulungsgruppen möglich

  • Freischaltung und Dokumentation über HSE-Schulungsdatenbank

  • Integration in bestehende Lernmanagementsysteme (LMS) möglich

  • Modular erweiterbar um zusätzliche Gefährdungsbereiche oder betriebsindividuelle Inhalte

Lernerfolgskontrolle

 

  • Automatische Erfolgsmeldung nach Abschluss aller Zonen

  • Visuelle und textliche Rückmeldungen während der Bearbeitung

  • Speicherung des Fortschritts im Benutzerprofil (JSON-Datenbankeintrag)

  • Optional: Abschlusstest oder Nachgespräch mit Fachkraft für Arbeitssicherheit

  • Dokumentation erfolgreich absolvierter Module im Schulungsnachweis

Dokumentation & Reporting

 

  • Automatische Protokollierung des Modulabschlusses

  • Export der Trainingsdaten in CSV- oder JSON-Format

  • Integration in HSE-, Audit- und HR-Systeme möglich

  • Nachweis über Schulungserfolg im Benutzerprofil dokumentiert

  • Auswertungsmöglichkeiten zu Bearbeitungsdauer, Fehlerquote und Lernfortschritt verfügbar

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